TGS-Clubtauchfahrt Rotes Meer, Dahab, 31.10.2007

Frühstück 8 Uhr. Auch hier konnten wir uns nicht über das Angebot an Speisen und Getränken beklagen:
verschiedene Brot-/Brötchen-Sorten, ein wenig Wurst und Käse, Marmelade, Obst und Gemüse, frisch gepresster O-Saft, aber auch Herzhaftes konnte man sich auf seinen Teller stapeln. Für die „Süßlippen“ unter uns stand eine reichliche Auswahl an Kuchen bereit. Angenehm war die Größe der „süßen Stückle“. Im Gegensatz zu den suppentellergroßen Vollwertigen-Mahlzeit-Kuchen-Teilen aus schwäbischen Bäckereien konnte man nach drei Bissen das nächste Stück probieren.

Um 9.00 Uhr trafen wir uns an der ca. 300 m entfernten Tauchbasis der EXTRA DIVERS. Oli von der Basis
erledigte den Papierkrieg (Prüfen der Tauchtauglichkeit und Brevets), zeigte uns anschließend die Basis und
erklärte wie es bei den EXTRA DIVERS läuft. Besonders wichtig waren die Hinweise auf den Kühlschrank:

1. Hier darf nur Bier verkauft werden!
2. Alles andere im Kühlschrank ist Privatverpflegung der EXTRA DIVERS.
3. Strichliste führen – Zahlen am Urlaubende
4. Wenn Bier alle –> Sofort Meldung an die EXTRA DIVERS. Nachschub kommt in 5 Min.

Nun fehlte noch unsere Tauchausrüstung. Kurze Anfrage bei Oli und schon hatte er einen Pick Up organisiert, der uns zum Hotel brachte und anschließend das Tauchgepäck zur Basis fuhr. Jeder bekam eine Kiste und zwei Bügel zugewiesen und wir richteten uns in der Basis ein.

Nach dieser Anstrengung war Ausruhen am Strand angesagt. Direkt am Hotel hatten wir einen schönen
Sandstrand und in ca. 4…5 m Wassertiefe gab es den einen oder anderen kleinen Korallenblock.
13:30 Uhr. Unser erster Tauchgang stand auf dem Programm. Als Tauchguide stand uns Aymen aus Ägypten zur Seite. Unsere Ausrüstung wurde auf einem Pick Up verladen und die Taucher auf einen Jeep. Die ca. 30-minütige Fahrt brachte uns an den Tauchplatz „Moray Gardens“, der wegen seiner Entdecker auch „Schweizer Franken Riff“ genannt wird. In unmittelbarer Wassernähe wurden 2 Teppiche ausgebreitet und unsere Ausrüstung darauf verteilt. Im Briefing erklärte uns Aymen welche Übungen er im Rahmen des Check-Dive mit uns durchführen möchte. Kräftig verschwitzt konnten wir nach wenigen Minuten unsere Last dem Meerwasser übergeben und tauchten zunächst auf ca. 3 m ab, wo wir unsere Übungen absolvierten.

Nach gut 2 Jahren Tauch-Abstinenz war Annette sichtlich aufgeregt und es fehlte die Routine mit der Ausrüstung. Hinzu kam ein Problem mit dem Druckausgleich. Bei ca. 7 m Tiefe musste auch ich anzeigen, dass der Druckausgleich nicht mehr klappt. Aymen begleitete mich ca. 3 Meter weiter nach oben und dann ging es endlich.

Ein beeindruckender Korallengarten zeigte sich uns in der nächsten Dreiviertelstunde. Unseren Check-Dive
beendeten wir nach einer knappen Stunde. Die Sonne war bereits hinter den Bergen verschwunden.
Zurück an der Basis wurde erstmal der Kühlschrank geplündert. Unser ständiger Tauchguide für die kommenden Tage war nun auch dabei: Kent, der Däne! Mit Glatze und Wikingerbart!

Die Planung der vor uns liegenden Woche nahm einiges an Zeit in Anspruch. Folgende Wünsche mussten sinnvoll und möglichst zur Zufriedenheit aller untergebracht werden:

– möglichst viele Tauchgänge
– Tauchgang mit Boot
– Tauchgang mit Kamelen
– Tauchgang mit Möglichkeit zum Schnorcheln
– Nacht-Tauchgang
– Wrack-Tauchgang Thistlegorm
– Quad-Tour
– Besteigung des Sinai (Mosesberg, 2285 m ü. N.N.)
– Wüsten-Safari

Bis auf den Bootstauchgang wurden alle Wünsche untergebracht.

19:00 Uhr: Das heutige Abendessen stand unter dem Motto: „Barbecue“, was wir schon aus einiger Entfernung an starker Rauchentwicklung selbst erkennen konnten. Wir eroberten einen großen Tisch in Grillnähe. Der Rauch war dann doch erträglich. Die 3 oder 4 Gänge gestaltete jeder von uns nach Lust, Laune, Hunger und persönlichem Geschmack. Für jeden war was dabei und gegen 21 Uhr verkrochen sich die rund und satt gefutterten Mäuse wieder in ihren Mauselöchern oder unternahmen noch einen kurzen Spaziergang.

Updated: 3. September 2017 — 20:04

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